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Dokumentarfilm Schweiz 2006 50 Min E/D/F df

Der Film gibt vier eindrücklichen Menschen eine Stimme, vier Asylsuchenden, die nicht wissen, was sie eigentlich falsch gemacht haben sollen und bereits ziemlich verbittert nach Gerechtigkeit rufen. Und die humanitäre Schweiz, die es doch geben muss, bitten, genauer hinzuschauen. aus woz, die wochenzeitung

Sie heissen Timothy, Monique, Baddy und Osman. Und sie haben etwas zu erzählen. Eigentlich sind sie Asylbewerber aus Schwarzafrika. Aber das wollen ja die wenigsten von uns hören. Hier, in der Schweiz, wo das Thema gerne ein bisschen unter den Teppich gekehrt wird. Dennoch leben sie unter uns. Mit ihrer Identität, ihrer Persönlichkeit, und ihrer ganz eigenen Geschichte. Hanna Salzer und Philip Hofmänner holen mit ihrem Dokumentarfilm «Voices in Transit» die Protagonisten aus der Anonymität und schaffen ein eindrückliches und dichtes Portrait über vier Menschen mit unsicherem Aufenthaltsstatus.

Der Film erzählt mal ruhig, mal energiegeladen vom Alltag zwischen Nichtstun, kurzen und intensiven Momenten der Freude und der ständigen Angst die Aufenthaltsbewilligung zu verlieren. Und er geht Fragen nach: wie können sie grundlegenden Bedürfnissen nachgehen, wenn sie täglich damit rechnen müssen, abgeschoben zu werden? Wie können sie ein normales Leben führen, wenn sie durch Gesetz, Medien und Mitmenschen ausgegrenzt werden?

Der Film ist neben dem Studium an der HGK Luzern mit einem motivierten Team entstanden und wird dieses Jahr an verschiedenen Orten in der Schweiz gezeigt. Er richtet sich an ein breites Publikum. Vor allem an Leute, die sich in erster Linie für Menschen und ihre Geschichte interessieren. Wer nicht auf Vorurteilen sitzen bleiben will, nimmt an einer der Filmvorführungen von «Voices in Transit» Platz.

 

 


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