Osman BarthemenMoniqueTimothy

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Monique ist im Kongo in der Region Bandoudou geboren. Sie ist dort mit ihrem jüngeren Bruder aufgewachsen. Für das Buchhaltungsstudium zügelte sie nach Kinshasa. Nach dem Studium betrieb sie selbsständig Handel mit Erdnüssen. Während dieser Zeit wurden ihre Eltern aus politischen Gründen ermordet. Ihr Bruder ist seither für sie unauffindbar. In Kinshasa lebte sie mit einem Kollegen zusammen. Erst als das Ereignis, welches sie zur Flucht trieb geschah, realisierte sie, dass ihr Mitbewohner aktiver Oppositioneller der Regierung war. Sie wurde von der Polizei festgenommen und ihr wurde mit dem Tod gedroht, falls sie den Aufenthaltsort ihres Freundes nicht preis gäbe. Glücklicherweise befand sich unter den Polizisten ihr Retter. Ein Herr aus der gleichen Region wie Monique. Er verhalf ihr zur Flucht aus dem Polizeiposten und schliesslich landete sie nach langer Reise über Äthiopien, Italien in Chiasso. Seit bald vier Jahren wohnt Monique in der Region Zürich. Sie hat mehrere Transfers hinter sich von Ort zu Ort. Sie ist als Mediatorin von minderjährigen asylsuchenden Mädchen tätig, mit denen sie in der Stadt Zürich zusammen wohnt. Sie ist eine sehr herzliche und unternehmungslustige Person. Sie singt im Chor der französischen Kirche in Zürich. Sie beteiligt sich am Theater „Afro-Suisse“, sie nimmt Deutschunterricht und hält sich durch ausgedehnte Spaziergänge und Gymnastik fit. Sie ist zuversichtlich was ihre Zukunft betrifft, denn alles liegt in Gottes Hand. Erst kürzlich ist ein mit ihr tätiger Mediator wieder in sein Land zurückgeschafft worden. Sie hat Angst, dass ihr das Gleiche geschieht. Ende dieses Jahres wird das Asylheim, in welchem sie wohnt aufgelöst. Alle Minderjährigen kommen nach Affoltern am Albis. Sie wird wahrscheinlich ihre Stelle als Mediatorin verlieren.

"J`aime bien que les gens sont solidaire dans mon pays. La solidarité n`est pas avec les hautes, seulement dans le petit peuple."

 


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